Verbesserung der KfW Förderung zur energieeffizienten Sanierung

gestern am 17. Januar veröffentlichte die KfW eine Pressemittelung zum weiteren Ablauf des Förderprogramms zum energieeffizienten Sanieren. Die Bundesregierung hat beispielsweise die Aufstockung der Fördergelder um jährlich weitere 300 Millionen Euro zugesichert. Gleichzeitig plant die KfW zum 1. März diesen Jahres die Erweiterung des Förderprogramms durch eine eigene Föderung für die energieeffiziente Sanierung von Heizungsanlagen. Voraussetzung für diese neue Förderung: Die Sanierung erfolgt auf der Basis erneuerbarer Energien.

Daraus ergeben sich insbesondere für private Hausbesitzert höhere Zuschüsse bei einer Sanierung der eigenen Heizungsanlage. Zu den förderfähigen Anlagen gehört beispielsweise eine bivalente Solarthermie Anlage, die neben der Brauchwassererwärmung auch eine Heizungsunterstützung bietet. Nach Aussage der KfW kann diese verbesserte Förderung bereits jetzt beantragt werden, sodass Eigentümer bereits in wenigen Monaten profitieren können.

Die Neuerungen im Einzelnen

  • Die Investitionszuschüsse für einzelne Maßnahmen werden von 7,5% auf insgesamt 10% der tatsächlich förderbaren Kosten erhöhrt. Diese Förderung ist jedoch auf einen maximalen Betrag von 5.000€/Wohneinheit begrenzt.
  • Der Zuschuss für ein KfW-Effizienzhaus 70 wird auf 20% erhöht (bei einem maximalen Betrag von 15.000€ pro Wohneinheit).
  • Der Investitionszuschuss für das KfW-Effizienzhaus 55 wurde von 20% auf 25% erhöht (maximal jedoch 18.750€/Wohneinheit).
  • Der Tilgungszuschuss für den Standard des KfW-Effizenzhauses 70 wird auf 12,5% erhöht, bei einem Maximalbetrag von 9.375€/Wohneinheit.
  • Für den Standard des KfW-Effizenzhauses 55 wird der Tilgungszuschuss von 12,5% auf 17,5% angehoben (max. 13.125€/Wohneinheit).

Das neue Förderprogramm für die Sanierung der Heizungsanlage kann ab 01.03. beantragt werden. Dieses beinhaltet einen zinsgünstigen Kredit über maximal 50.000€/Wohneinheit, der mit den Zuschüssen aus der BAFA Förderung kombiniert werden kann. Mehr Informationen hierzu gibt es direkt auf den Seiten der KfW unter www.kfw.de.
 

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